Happy Valentine

Ja ist denn schon wieder Valentinstag?

 

Ein Blick in den Kalender lässt keinen Zweifel: am 14. Februar ist Valentinstag.

Keine neue Erkenntnis, aber es schadet auch nicht, daran erinnert zu werden. Es ist der Tag der Liebenden sagen die einen, der Tag der Floristen sagen die anderen. Na klar – der Valentinstag ruft viele Anbieter auf den Plan, die ein Riesengeschäft wittern.

Aber es ist ja jedem selbst überlassen, ob und wie der Valentinstag begangen wird. Ich kann ein glühender Anhänger oder strikter Ablehner des Valentinstages sein, ich kann ihn feiern oder ignorieren, er kann Pflicht oder Kür sein.

Für uns ist jeder Tag ein Valentinstag, sagen die einen, deshalb wir brauchen keinen Extra-Feiertag für unsere Liebe. Besser einmal im Jahr unsere Liebe zelebrieren, als gar nicht, sagen die anderen, nachdem die Liebe zur unspektakulären Selbstverständlichkeit geworden ist oder sich schleichend aus dem Staub gemacht hat, heimlich still und leise oder auch mit viel Getöse.

Ursprünglich hatte der Valentinstag nichts mit Kommerz zu tun. Um seine Entstehung ranken sich unterschiedliche Mythen und Legenden, die teilweise bis in die Antike zurückgehen, den Volksglauben beeinflusst haben und zu den unterschiedlichsten Bräuchen geführt haben. Meist spielten dabei Blumen als Geschenk von Anfang an eine besondere Rolle.

Nach dem Zweiten Weltkrieg schwappte die Valentins-Welle dann – wie könnte es anders sein - allmählich von Amerika nach Deutschland. Vermutlich wurde der Valentinstag 1950 „offiziell“ mit dem ersten Valentinsballs in Nürnberg eingeführt. Im Laufe der Jahrzehnte sorgten Blumenläden und Floristen werbewirksam dafür, dass der Valentinstag immer mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung bekam.

 

Die treuen Fans des Valentinstages stehen alle Jahre wieder vor der entscheidenden Frage: auf welche Weise überrasche ich diesmal meinen  Lieblingsmenschen? Für vorausschauende Langzeitplaner ist nach dem Valentinstag vor dem Valentinstag, sie tüffteln das ganze Jahr und sammeln Ideen. Für die Spontanen bis Extremspontanen kommt der Valentinstag immer so plötzlich, sie vertrauen  auf  ihre Intuition und hoffen auf kurzfristige Eingebungen.

Grundsätzlich stellt sich natürlich auch die Frage: soll es ein ideelles oder materielles Geschenk sein, kaufen oder selber machen, koste es, was es wolle oder bleibt es im Rahmen eines eher kleinen Budgets?

Erlaubt ist, was gefällt.

Das Frühstück im Bett, die Liebesbotschaft an der Windschutzscheibe oder am Badezimmerspiegel, die romantische Verführung mit Candle-Light Dinner for two zum Auftakt mit anschließendem Kuschel- und Verwöhnprogramm, Erlebnisse zu zweit mit kulturellem Anspruch oder mit Wohlfühl-Wellness-Faktor. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Es dürfen aber auch gern die weniger fantasievollen Klassiker sein: rote Rosen, betörende Düfte, erotische Dessous,  schmückende Accessoires oder aber als Notlösung der last minute Blumenstrauß von der Tankstelle.

 

Im Grunde ist alles fast wie Weihnachten, eben nur am 14. Februar.

 

Und was passiert, wenn der Lieblingsmensch den Valentinstag verschusselt hat?

Vielleicht ist es ja gerade diese „rührende, entzückende Schusseligkeit“, die den Lieblingsmenschen so liebenswert macht, die sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht und am Anfang der Beziehung so warme Gefühle ausgelöst hat.

 

Und wenn nicht? Wie wäre es, dann einen Joker aus dem Ärmel zu schütteln und selber die Initiative zu ergreifen? Nach dem Motto: Schatz, ich hab da mal was vorbereitet.

Apropos Vorbereitung. Der nächste Valentinstag kommt bestimmt, und deshalb heißt es rechtzeitig miteinander reden, reden, reden......welchen Stellenwert, welche Bedeutung hat der Valentinstag, welche Erwartungen sind damit verbunden.

 

Na dann – happy valentine

 

Und jetzt bist du dran

was fällt dir zum Valentinstag ein?

Welche Erinnerungen tauchen auf?

 

Was sind deine must-haves oder no-goes an diesem Tag?

 

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